Reisebericht von Eliane & Stefan, Oktober 2025
- 8. Nov. 2025
- 11 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 5 Tagen
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1. Oktober 2025
Liebe Freunde
Wir sind gut gereist und wohlbehalten bei den Kindern angekommen. Jede Reise verläuft anders. Auf der einen Seite gewinnt man Sicherheit, weiss wer wo wann was sehen möchte, auf der anderen Seite gibt es immer wieder Überraschungen. Die grösste dqvon betrug die Anfahrt an den Flughafen in Zürich. Statt der normalen 30 Minuten benötigten wir deren 75! wegen Rushhour-Chaos. Danke Wolfgang für deine Geduld! Du musstest dann ja noch zurück.
Shadrack stand wieder am Flughafen in Entebbe und erwartete uns sehnlichst. Er wurde bereits um 02:30 Uhr von einem Taxi abgeholt und nach Kampala chauffiert. Als wir in Addis Abeba landeten war er bereits in Kampala, wo er sich mit dem Chauffeur verabredet hatte. Zusammen fuhren sie dann zum Flughafen. Es war ein herzliches Wiedersehen, für uns fast ein nach Hause kommen.
Als erstes stand dann ein Besuch in einem Bibel-Shop an. Shadrack hatte verlauten lassen, dass sie zuwenig Bibeln hätten. Wir erfuhren dann, dass die meisten Bibeln, die sie hatten, von Termiten befallen und zerstört wurden. So fuhren wir zum „Bible House“ in Kampala. Ein mehrstöckiges Gebäude mit grosser Aufschrift. So was hatten wir ja noch nie gesehen und mit grossen Erwartungen betraten wir das Gebäude. Zu unserer Überraschung gab es dann einfach im EG einen kleinen Laden mit vier Gestellen, die mit Bibeln gefüllt waren. Wir sind das Sortiment durchgegangen und Shadrack hat sich dann für einige Bücher entschieden. Noch zum Gebäude - dieses beherbergt die Biblesociety Uganda. Diese übersetzt die Bibel in alle 22 Landessprachen, vertreibt diese auch selber und ist eigener Herausgeber.
Gemäss Edrine, unserem Fahrer, nimmt der Verkehr um Kampala stetig zu. Für eine Strecke die man um 6 Uhr morgens noch in 40 Minuten zurücklegt, benötigt man eine halbe Stunde später bereits drei Stunden. Wir selber wären im Verkehr der Stadt völlig überfordert. Obwohl immer alle am Drängeln sind, irgendwie überholen wenn es halbwegs Platz hat und Rotlichter einfach nicht beachten, passiert eigentlich fast nichts, weil man viel gelassener unterwegs ist. Und natürlich auch wegen der Hupe, die fast dauernd betätigt wird. Vor allem die BodaBoda-Fahrer tragen viel zum Stakkato der Hupen bei.
Nach langer Reise erreichten wir am Dienstagabend kurz vor 21:30 das Heim und konnten kurz noch alle Grüssen.
3. Oktober 2025
Im Hotel angekommen fielen wir erschöpft ins Bett. Erst der Wecker hat uns wieder geweckt. Gestärkt ging es in den neuen Tag. Im Vorfeld zur Reise durften wir viele Kleider- und Finanzspenden entgegennehmen. So sind wir mit 40 kg Kinderkleidern im Heim angekommen. Diese wurden dankend angenommen, werden nach Grössen sortiert und nach Bedarf an die Kinder verteilt.
Alice, die Ersatzmutter für die Kinder, hatte bei unserem Besuch im April starke Rückenschmerzen, musste ins Krankenhaus, und blieb dann bei ihrem Sohn in der Nähe desselben. Die Ärzte rieten ihr zu einer OP. Doch einerseits glaubte Alice an göttliche Heilung und andererseits hatte sie einen Traum, wo ihr Jesus begegnete und ihr diese Heilung zusprach. Jetzt hat auch sie uns herzlich begrüsst und konnte Zeugnis geben, dass alle Schmerzen ohne OP weg sind. Praise the Lord!
Wie bei den Leitern merken wir auch bei den Kindern, dass eine Art Beziehung entstanden ist. Sie lassen sich viel schneller auf uns ein. Leider können wir uns ohne Dolmetscher aber fast nicht mit ihnen unterhalten. Erst wenn sie zur Schule gehen lernen sie Englisch. Aber auch die älteren tun sich schwer mit Englisch. Und dann haben auch wir unsere Mühe das Uganda Englisch zu verstehen. Helep für help und tuarist für turist sind noch die einfacheren Beispiele.
Am Morgen um sieben gehen die Kinder zur Schule und kehren gegen ein Uhr aufs Mittagessen zurück. Für die älteren geht es dann bereits um zwei weiter in der Schule und die kleinen nehmen die Spielgeräte in Beschlag . Aber sie üben sich auch im Fuss- und Korbball. Für uns erstaunlich und sehr schön zu sehen ist, wie friedlich dies alles abläuft. Später kommen dann auch die älteren Kinder zurück und das Gelände wird noch stärker genutzt. Einige beginnen mit Singreigen, andere spielen Fangen. Es ist einfach schön zu sehen, wie unbeschwert und fröhlich diese Kinder sind.
Seit April haben sie zwei Nähmaschinen im Heim. Ziel ist es, die Mädchen in die Kunst des Nähens einzuführen. Aber auch Reparaturen können so eifacher gemacht werden und sogar neue Schuluniformen können sie so kostengünstig selber herstellen. Das sind dann gleich auch gute Übungsstücke für die Mädchen. Mit Alice und Rose haben sie zwei erfahrene Schneiderinnen im Team. Es gilt noch zu klären, was es alles dafür benötigt.
4. Oktober 2025
Als Gäste hier im Kinderheim sind wir angehalten nichts zu tun - Gäste werden verwöhnt. Wir sind aber ja gar nicht Gäste im eigentlichen Sinn, wir haben uns so quasi selber eingeladen, respektive sind mit einem Auftrag hier. Also helfen wir da wo man uns dann trotzdem lässt.
Was so in der Küche läuft, möchten wir euch einmal näher bringen. Um sieben Uhr gibt es Frühstück. Dieses ist ein Porridge, gemacht aus Poscho (weisses Maismehl und Zucker). Dafür müssen die Köchinnen bereits um 5:30 beginnen mit Feuer machen. Dann muss das Wasser, gegen 40 Liter, geholt und aufgekocht werden und 20 kg Poscho mit dem Zucker eingerührt werden. Dann wird serviert und anschliessend alle Teller und Tassen abgewaschen.
Bald darauf beginnen die Vorbereitungen fürs Mittagessen welches auf 13:00 Uhr angesetzt ist. Es werden 10 kg Bohnen gewaschen und eingeweicht. Dazu gibt es Poscho, diesmal ein fester Brei. 30 kg des Maismehl werden dafür mit der gleichen Menge Wasser angesetzt. Diesen Brei zu Kochen erfordert einiges an Kraft, da es einfach eine feste Masse ist, die umgerührt werden muss damit nichts anbrennt. Dann werden auch die Bohnen gekocht und mit Tomaten und Zwiebeln abgerundet. Eine Hälfte der Bohnen gibt es zu Mittag, die andere zum Abendessen. Wir als Gäste dürfen ebenfalls teilhaben und die Essen am Mittag und Abend sind sehr schmackhaft und sättigend.
Nach dem Essen ist vor dem Essen. Es folgt der Abwasch damit Pfannen und Geschirr (kein Besteck) wieder ready sind. Und dann kommt der ‚meditative‘ Teil, das Bohnenverlesen. Die 10 kg Bohnen für den Folgetag werden jetzt gesichtet und die schlechten aussortiert, sprich auf den Boden geworfen, wo sie von Nachbars Hühnern und anderem Getier verspeist werden… Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen. Je nach Anzahl Helfer dauert das 2-3 Stunden.
Wir haben auch schon mitgeholfen und dabei gibt es immer wieder gute Gespräche und lustige Situationen. Anlässlich eines Todesfalls unterhielten wir uns über Begräbnisse in Uganda. Das läuft ganz anders ab. Wer Land hat, wird auf dem Grundstück begraben. Auf unsere Frage, wo das auf dem Grundstück gemacht werde, wurde ersteinmal herzhaft gelacht. Für sie ist das keine Frage. Es kann überall sein - vor dem Hauseingang, nahe beim Haus oder auch weiter weg. Da mussten wir dann ebenfalls lachen. Oder, das Begräbnis muss sehr schnell stattfinden. Einen Tag nach dem Tod, maximal deren zwei. Der am Vortag Verstorbene war um 16 Uhr noch nicht begraben und wir fragten uns weshalb. Worauf eine Antwort war, dass wohl das Loch noch nicht fertig ausgehoben sei 😉
Während dem Bohnensortieren muss in der Küche wieder angefeuert werden um Wasser für 25 kg Reis aufzukochen und um die Bohnen nochmals aufzuwärmen. Zwischen 17:30 und 18:00 wird das Abendessen verteilt. Bis dann alles sauber gemacht und versorgt ist wird es 19Uhr. Und so geht ein intensiver Tag mit viel Rauch zu Ende.
Wasser muss immer herangetragen werden. Das Team unterstützt die Köchinnen tatkräftig sowohl bei den schweren Aufgaben als auch beim Abwasch und dem Bohnenverlesen. Die grösseren Kinder helfen nach Möglichkeit auch mit. Die Köchinnen Mama Subo und Rose machen ganz unscheinbar einen super Job! Das Essen ist wirklich sehr gut. Das genannte Menü gibt es sieben Tage die Woche. Ab und zu gibt es ein grünes Kraut als Beilage (Sukuma Week) und wenige Male im Jahr gibt es noch Fleisch oder Fisch im Bohneneintopf.
6. Oktober 2025
Unsere Tagesabläufe gleichen sich meist. Wir frühstücken etwas Kleines, werden um 10 Uhr abgeholt, verbringen den Tag mit dem Team im Heim, wo wir Teil des Ganzen sein dürfen und können vieles besprechen. Die Kinder kommen aufs Mittagessen zurück und die kleineren können wir am Nachmittag geniessen, während die grösseren wieder zu Schule müssen und erst am späteren Nachmittag zurück kommen. So freuten wir uns auf den Samstag wo wir mit allen Zeit verbringen könnten.
Konjunktiv… denn erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Wir konnten zwischenzeitlich das mit den Schuluniformen abklären und brachten die frohe Kunde eben am Samstag. Dies führte dazu, dass sie fast augenblicklich nach Tororo aufbrechen wollten um Stoff und alles andere zu kaufen. Jetzt erfuhren wir aber, dass unser Taxi nicht mehr weiter konnte und erst Benzin beschafft werden musste. Bogere wurde mit seinem BodaBoda und einem Kanister zur nächsten Tankstelle geschickt. Da er aber schon ausser Haus war und erst zurück kommen musste, fuhren wir erst 90 Minuten später los. Es wurde also nichts daraus einfach mit den Kindern zu sein.
Die Fahrt nach Tororo dauerte knapp eine Stunde, dann verging mehr als eine Stunde um das benötigte Geld von USD nach Uganda Schilling (UGX) zu wechseln und dann wohl mehr als 90 Minuten um die Einkäufe zu tätigen. Wir bekamen alles im selben Laden, und irgendwie freuten wir uns auch darauf farbenfrohe afrikanische Stoffmuster zu sehen. Wir hielten also an, gingen in einen unscheinbaren Eingang ohne irgendwelche Bezeichnung und als vierte Person im Geschäft fand ich fast schon keinen Platz mehr in dem kleinen Raum für Kunden. Der Verkäufer war hinter einem Tresen und Alice, welche den Überblick über das Benötigte hatte, ging mit ihm die Einkaufsliste durch. Dann holte der Verkäufer das Verlangte. Dieser Prozess wurde durch andere Kunden unterbrochen und teilweise musste die Ware von ausserhalb geholt werden. Es gab aber nicht nur Nähsachen dort zu kaufen. Auch Spielzeuge, Kosmetika, Hygieneartikel, Insektizide und noch vieles mehr. Für uns eine spannende Sache, was sich alles im aber auch ausserhalb des Ladens abgespielt hat.
Es hat sich so hingezogen, dass wir nicht mehr zurück ins Kinderheim gingen sondern direkt zum Hotel gebracht wurden. Der Sonntag hat dann ganz den Kindern gehört, doch davon mehr im nächsten Post.
7. Oktober 2025
Jauchzt Gott, alle Welt! Besingt die Herrlichkeit seines Namens, macht herrlich sein Lob!“
Psalmen 66:1-2
Der Bibelvers spiegelt sehr gut den Sonntagmorgen im Heim wider. Um 11:00 hat der Gottesdienst begonnen und die Kinder waren aktiv und aufmerksam dabei. Es gab Sänger und Tänzer, einzeln und in Gruppen, die so ihre Freude an Jesus zur seiner Ehre zum Ausdruck brachten. Es folgten Zeugnisse von den Kindern, wo sie Gott einfach danke sagten für das, was sie haben. Auch unser Fahrer Edrine hat ein Zeugnis aus seinem Leben erzählt. Die verändernde Kraft des Evangeliums von Jesus und seiner Liebe für jeden einzelnen, hat ihn total verändert, von verschiedenen Süchten befreit und und seinem Leben Sinn und ewige Hoffnung gegeben. Abschliessend wandten sich noch Sarah und Eliane an die Kinder und beleuchteten dieses Zeugnis noch aus verschiedenen Blickwinkeln.
Kurz darauf folgte das Mittagessen - Posho mit Bohnen und Sukuma Weak, so wie fast immer. Anschliessend gab es dann kein Halten mehr für die Kinder. Schaukeln und Karussell wurden in Beschlag genommen und kamen erst kurz vor dem Abendessen wieder zur Ruhe. Auch die Fuss- und Basketballplätze wurden fast den ganzen Nachmittag bespielt. Wir hatten wieder Gesellschaftsspiele im Gepäck, die viele Kinder begeisterten. Auch jene Spiele, die wir im April gebracht hatten wurden hervorgeholt und gespielt. Andere wälzten sich auf dem Boden oder setzten sich auf die Mauerfortsätze der Halle und spielten Boda-Boda - mit den entsprechenden Geräuschen versteht sich.
Alice stürzte sich in die Arbeit und begann mit den neuen Schuluniformen. Jetzt, wo alles Material vorhanden war, konnte sie endlich loslegen. Es hatte auch bei ihr Kinder, die ihr genau auf die Finger schauten. Sie durften auch selber an die Maschine und versuchen, die Nadel mittels Fusspedal regelmässig auf und ab zu bewegen.
Aber Bilder sagen mehr als tausend Worte…
8. Oktober 2025
Bei den vielen glücklichen Kindern, die wir lachend und spielend hier im Heim erleben, geht leicht vergessen, dass jedes eine Geschichte davor hatte. Ein Leben auf der Strasse ohne festen Schlafplatz, keine regelmässigen Mahlzeiten, geschweige denn genügend zu Essen und auch eine schulische Ausbildung war ausser Reichweite. In Bugiri gibt es noch mehr als 1000 solcher Strassenkinder. Wir möchten einige der Schicksale von Kindern hier im Heim kurz schildern.
Eines der Kinder hat Shadrack hungrig und verwahrlost auf den Strassen gesehen. Das Kind war nur gerade vier Jahre alt. Er hat sich seiner angenommen und es ist jetzt seit fünf Jahren im Programm. Und dann waren da Nachbarn, wo Shadrack mit seinen Kindern ganz zu Beginn unter einfachsten Bedingungen wohnte. Es war dies eine schwangere Frau mit ihrem zweijährigen Kind. Bei der Geburt des zweiten Kindes verstarb die Mutter. Es war aber kein Vater für die Kinder da. So nahm sich Shadrack des älteren Kindes an. Das jüngere kam ins Krankenhaus, wo es die ersten eineinhalb Jahre verbrachte. Anschliessend kam auch dieses Kind in Shadracks Obhut.
Shadrack kann nicht einfach Kinder bei sich aufnehmen. Er muss für jedes einen Antrag bei den lokalen Behörden stellen. Und wenn wir von Shadrack sprechen meint dies, dass er als Gründer hier in Uganda die Anträge stellen muss und das Gesicht der Foundation nach aussen ist. Er wird von einem Team von tollen und hingegebenen Mitarbeitern unterstützt.
Bei den Recherchen zum Beitrag über die Abfall/Plastik Problematik, sind wir über einen Artikel gestossen, dass in Bugiri eine Abfall-Säuberungsaktion stattgefunden habe. Davon ist aber nichts mehr zu sehen. Die Strassen sind schon wieder gesäumt von massiven Abfallmengen. Das Heim hebt sich hier stark ab und ist schon ein Juwel. Um die Häuser ist es sehr sauber, was uns extrem gefreut hat.
9. Oktiber 2025
Unser Aufenthalt nähert sich dem Ende. Wir sind auf dem Weg zum Flughafen und stehen im erwarteten Stau auf dem Expresshighway um Kampala. Bisher verlief die Fahrt reibungslos. Um 6 Uhr ging es los in Bugiri und um 10:15 waren wir schon in Kampala. Hier trafen wir das Schweizer Missionsehepaar Karin & Thomas Amberg. Aufgrund von gesundheitlichen Problemen sind sie in der Hauptstadt und müssen einige Untersuchungen im Spital machen lassen. So ergab sich eine einfache Möglichkeit die zwei persönlich kennenzulernen. Trotz der Umstände war es ein erfrischendes und auferbauendes Treffen. Zum Schluss konnten wir noch zusammen beten und den Sieg Jesus über dieser Situation proklamieren - it is finished!
Gestern war unser letzter Tag im Heim. Die letzten Punkte konnten noch angesprochen werden und erstmal wurden wir so richtig von den Kindern in ihr Spielen einbezogen. Nach dem Abendessen und der Verabschiedung mit singen, Gott loben und Grussbotschaften austauschen gab es nochmals eine Fotosession. Die Dämme waren endgültig gebrochen und auch alle Kinder wollten einzeln oder in Gruppen mit uns abgelichtet werden.
Neben den Kleiderspenden wurden wir auch dieses Mal grosszügig mit finanziellen Spenden gesegnet, die wir unkompliziert fürs Heim und die Kinder einsetzen durften - vielen herzlichen Dank ❤️
Gerne teilen wir mit euch was wir damit erreichen konnten. Von den Bibeln und den neuen Schuluniformen haben wir bereits berichtet. Dann konnten wir erneut Fussbälle und Spiele aus der Schweiz mitbringen. In einem Lagerraum steht jetzt ein Regal und hilf ihnen dort Ordnung zu halten und dann war da noch die Küche, die seit Beginn den Rauch vom Feuer nicht richtig aus dem Raum brachte. Die bisherigen Versuche blieben erfolglos. Darum wurde jetzt eine Öffnung ins Dach gemacht und dieses mit einem etwas erhöhten Dach abgedeckt. Es ist wie Tag und Nacht jetzt und die Köchinnen haben fast einen Freudentanz aufgeführt.
Wenn es regnet und nachher die Sonne wieder scheint, sagt man hier „irgendwo wurde ein Elefant geboren“.
12. Oktober 2025
Die Heimreise verlief problemlos. Am Donnerstag, als wir von Bugiri an den Flughafen gebracht wurden, feierte Uganda den Unabhängigkeitstag. Da hatte es spürbar weniger Verkehr auf den Strassen. Und zur Feier des Tages wurde für alle im Heim en spezielles Essen gekocht. Auch dieses durften wir finanzieren aus den persönlichen Spenden an uns.
Die zehn Tage mit dem Team und den Kindern gingen wieder wie im Flug vorbei. Wir konnten vieles besprechen und bewegen, und haben noch mehr erlebt. Die Gastfreundlichkeit, mit der wir jedesmal beglückt werden und die strahlenden Augen der Kinder sind unbezahlbar. In unseren Posts hier in dieser Gruppe können wir gar nicht alles wiedergeben.
Mit diesem Beitrag und einigen Impressionen von dieser Reise verabschieden wir uns für den Moment und danken euch nochmals für‘s Interesse. Voraussichtlich im April 26 werden wir erneut nach Bugiri reisen. Zu gegebener Zeit werden wir uns hier wieder melden.
Herzlichi Grüess, eliane & stefan
