Reisebericht von Eliane & Stefan, April 2025
- 3. Mai 2025
- 11 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 5 Tagen
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9. April 2025
Liebe Freunde
Über das Wochenende und losgelöst von den normalen Pflichten, konnten wir uns bewusst auf unsere zweite Reise einstimmen. Neben vielen guten Wünschen und Grüssen für das Team vor Ort, hatten wir auch einiges an Spenden von euch im Gepäck. Herzlichen Dank für eure Grosszügigkeit und dem zusätzlichen Segen, den wir so bringen durften.
Die Reise verlief planmässig und pünktlich um 11:15 setzte der Flieger in Entebbe auf. Beim Zwischenstopp in Addis Abeba gab’s noch einen Security Check für um in die Transitarea zu gelangen. Selbst die Schuhe müssen dort durchs Röntgen. In Entebbe gab’s dann auch nochmals einen solchen Check. Einfach für alles Gepäck, selbst für das aufgegebene. Dabei stellten wir erneut fest, dass Anstehen nicht überall auf der Erde gleich umgesetzt wird. Während England auf der einen Seite für geordnetes Anstehen steht, befindet sich Uganda ziemlich entgegengesetzt am anderen Ende. Ein Förderband - eine Traube Menschen, die sich von allen Seiten zu nähern versuchen. Und jeder hat einen Gepäckwagen, welcher dann einfach stehen bleibt sobald das Gepäck auf dem Band ist. Aber wir kennen das schon von der ersten Reise 😂.
Es folgte ein herzliches Wiedersehen mit Shadrack, der uns wieder am Flughafen abholte. Und zu unserer grossen Freude ist auch Edrine wieder unser Fahrer. Wie lagen uns freudig in den Armen und knüpften nahtlos an den letzten Besuch an. Alles war so vertraut .. Familie halt.
Aber noch waren wir ja noch nicht am Ziel. Mit dem Auto ging es weiter nach Bugiri. Gefühlsmässig hatte es noch mehr Verkehr wie beim ersten Besuch und trotz dem vermeintlichen Stress (wie es wir als Schweizer empfinden), nimmt man Rücksicht aufeinander, lässt Überholende wieder einfädeln, so dass es nicht zum Crash kommt und Boda Bodas finden eh immer eine Lücke. Unverzichtbares, ja wichtigstes Utensil, ist dabei die Hupe. Es gibt verschiedene Situationen, wo es ohne nicht geht. Zum Beispiel um anzuzeigen .. Achtung ich komme von links, .. oder von rechts, .. oder von hinten, oder fahr schneller, oder lass mich endlich vorbei, Boda Bodas hupen grundsätzlich und machen auf sich aufmerksam - ebenso die Polizei 😂.
Es hat dann mit kurzem Verpflegungshalt acht Stunden gedauert, ehe wir um 20:30 noch einen Kurzbesuch im neuen Heim machen konnten. Da liegen Welten zwischen dem alten Ort und dem neuen Zuhause.
10. April 2025
0°36'12"N 33°45'08"E und 1127 müM
Das sind die Koordinaten des neuen Heims. Wer das auf Google Earth nachschlägt, sieht jetzt noch den ursprünglichen Zustand. Dazu einfach die Koordinaten kopieren und bei Google Earth ins Suchfeld einfügen. Wenn dann in Zukunft Google das Bildmaterial aktualisiert, wird man die Anlage in ihrer ganzen Schönheit von oben sehen können. Um euch jetzt schon einen kleinen Einblick zu geben, werden wir euch noch auf eine Zeitraffer-Tour durchs Heim mitnehmen.
Als wir am Mittwochmorgen abgeholt wurden, ging’s zurück ins neue Heim. Voller Stolz haben uns Shadrack und sein Bruder Ibrahim alles gezeigt. Wir haben wirklich gestaunt ob all dem Erreichten. Schon während der Hinfahrt konnten wir die Anlage von weiter weg bestaunen. Sie sticht wirklich heraus. Aus der Nähe ist das Ganze noch imposanter. Die Gebäude leuchten förmlich in der Sonne.
Die Kinder waren in der Schule und wir hatten alle Zeit der Welt uns alles genau anzuschauen. Nach dem Mittagessen kehrte dann bereits etwas Leben ein, weil die Kleinsten am Nachmittag frei haben, und nach Schulschluss war dann richtig ‚Highlife‘! Die neuen Spielgeräte waren proppenvoll. Diese werden vor allem von den Kleineren in Beschlag genommen. Die grösseren Jungs zieht es mehr zum Fussballplatz hin während die Mädchen sich bei einem Ballfangspiel vergnügten.
Für uns ist es natürlich nicht einfach ein Ausflug auf den Ponyhof. Mit den Leitern schauen wir alles genau an, fragen und hinterfragen. So sehen wir noch Einiges, das verbessert werden kann oder muss. Und wir legen natürlich auch selber Hand an wo nötig. Sauberkeit beispielsweise wird hier ganz anders interpretiert. Verglichen mit dem was wir sonst so sehen in Bugiri, ist die Anlage sehr aufgeräumt und sauber. Das schweizer Auge könnte man aber schon fast als ‚deformation professionelle‘ betiteln. So haben wir in den ersten beiden Tagen schon viel Zeit aufgewendet die Spiel- und Grünflächen von Steinen und Unrat zu befreien - to be continued…
Das Schönste ist aber den Kindern beim Spielen zuzuschauen. Heute kam sogar der Fallschirm zum Einsatz, den wir beim ersten Besuch mitbrachten. Auch sind wir nicht mehr die ‚Fremden‘, die wir letztes Mal waren. Die älteren Kinder begrüssen uns mit einem vertrauten Lächeln, bei den jüngeren ist es eher ein verhaltenes, verschmitztes, da sie uns doch auch wiedererkennen.
12. April 2025
Wie immer wurden wir am Freitagmorgen pünktlich um 10:00 von Shadrack und Edrine abgeholt. Und als wir im Heim ankamen war schon emsiges Treiben. Es wurde dort weiter gemacht, wo wir am Vortag aufhörten. Wir schlossen uns den Arbeiten an um das Gelände weiter zu säubern (oft Altlasten aus der Bauzeit) und von Steinen zu befreien. So wurde auf dem Platz mit dem Spielgeräten noch ein riesiger Stein freigelegt und mittels Muskelkraft und Spitzhake zerkleinert. Auch wurden diverse Unebenheiten im Gelände ausgebessert und die Erde festgestampft.
Bei unserer Ankunft am Dienstagabend begrüsste uns Alice, die Mutterfigur im Heim, unter Schmerzen und in gebückter Haltung. Scheinbar traten diese Schmerzen ganz akut am vergangenen Samstag auf. Am Mittwoch dieser Woche hatte sie einen Arzttermin und eine Röntgenaufnahme wurde gemacht. Scheinbar wurde ein gebrochener Wirbel diagnostiziert und eine Operation empfohlen. In der Nacht auf Donnerstag musste sie notfallmässig ins nächste Spital geführt werden. Nachdem es dann erst geheissen hat,
es ginge ihr besser und sie könne zurückkommen, haben wir heute erfahren, dass sie demnächst operiert werden muss. Wir danken Gott für die beste Lösung in dieser Situation, und auch, dass die Kosten sie nicht überfordern.
Wir hatten ja diverse Geschenke im Gepäck. Verteilt über die Woche haben wir immer wieder etwas mitgenommen und dankbare Hände haben sie entgegengenommen. Unter anderem hatten wir auch vier Fussbälle und eine Ballpumpe dabei. Die Bälle wurden sofort aufgepumpt und werden seither liebevoll mit Tritten malträtiert. Die vier sind fast durchgehend in Gebrauch. Auch muss Bogere nun nicht mehr mit dem Boda-Boda in den Ort fahren, um die Bälle aufzupumpen - auch wenn er gerne Boda-Boda fährt. Für die Leiter haben wir ebenfalls etwas aus der Schweiz mitgebracht, davon wissen sie aber noch nichts.
Es ist jetzt Regenzeit hier in Uganda. Das hatten wir uns anders vorgestellt. Erst an einem Nachmittag hat es einmal so richtig geregnet. Was aber nicht heisst, es regne nicht. Das Ganze ist wie bei uns sehr lokal. Einmal z.B. als wir aus dem Aufenthaltsraum des Hotels schauten, sahen und hörten wir, wie der Regen auf die etwas weiter entfernten Bäume niederprasselte, bei uns blieb es aber trocken. Eigentlich ist es uns so lieber, für die Region wäre der Regen aber notwendig.
Am Donnerstag um 16 Uhr fiel die Stromversorgung grossflächig aus. Von Jinja bis Bugiri, wohl noch weiter bis an die kenianische Grenze war alles ohne Strom. Scheinbar war etwas in einer Trafostation defekt. Da unsere Powerbank schon fast leer war als auch die Mobilephones, mussten wir die folgenden 26 Stunden bis der Strom zurückkehrte haushälterisch mit den verbleibenden Prozenten umgehen. Anschliessend hatten wir nur eingeschränkten Internetzugang.. warum nicht beides gleichzeitig 😂
15. April 2025
Ein entspanntes Wochenende liegt hinter uns im Gegensatz zum heutigen Montag. Was wir daraus ableiten ist der Fakt, nur noch zwei ganze Tage mit dem Team und den Kinder verbringen zu können, ehe wir die Rückreise antreten.
Das Wochenende gehört so quasi den Kindern, was bedeutet, dass sie später aufstehen als normal und auch die anderen Mahlzeiten später zu sich nehmen. Dazwischen haben sie das weitläufige Gelände zur Verfügung um sich auszutoben. Das Ballspiel der Mädchen hat sich als Netball (Korbball) entpuppt. Da es keine Körbe hatte, war dies für uns nicht ersichtlich. Am Samstag wurde dem dann Abhilfe geschaffen und kurzerhand zwei Körbe aufgestellt. Die Mädchen waren nicht mehr zu bremsen. Und auch die Spielzüge machten für uns auf einmal Sinn.
Die Kleinsten und Kleineren bevölkerten den Spielplatz und ausgelassenes Gelächter begleitete ihr Spiel. Für die Grossen gibt es eigentlich nur Fussball. Da wird sogar zu Beginn ein Einlaufen unter Anleitung gemacht, und auch ein Schiri steht auf dem Platz. Barfuss über Stock und Stein - wir kämen kaum vom Fleck - wird dem Ball nachgejagt. Das ist das richtige Wort, denn der Ball verspringt auf dem Boden. Wer ihn hat wird sofort bedrängt. Klare Passfolgen sind die Seltenheit, scheinen sie zu gelingen, mischt sich das Gelände ins Spielgeschehen ein. Aber die Jungs kennen nichts und gehen voll zu Sache.
Auch in der Halle haben sich Kinder versammelt zum Spiel. Die einen sassen in Gruppen auf dem Boden, andere scharten sich um einen Tisch. Wie war unsere Freude gross als wir realisierten, dass sie sich mit den mitgebrachten Spielen vergnügten (Memory, UNO und Leiterlispiel) - auch wenn ihre Regeln etwas anders waren, tat dies der Begeisterung keinen Abbruch.
Am Sonntagmorgen gab es einen Gottesdienst für alle. Ein Chor hatte einige Lieder eingeübt und gab diese zum Besten. Alle anderen stimmten ein. Es folgte eine Dankes- und Zeugnisrunde bevor Jesus weiter mit Liedern angebetet wurde. Anschliessend teilte eines der älteren Mädchen das Wort Gottes in einer Kurzbotschaft, gefolgt von Sarah der Lehrerin im Team. Auch Eliane hatte noch einen Input für alle Anwesenden, wo sie betonte, wie wichtig es ist, Jesus persönlich zu kennen und sich Ihm ganz hinzugeben. Wir durften dann noch Grüsse im Namen des Vereins Help in Need überbringen. Alle hier sind sehr bewegt und dankbar für die neue Location und dass die Spender aus Europa diese möglich machten. Die Halle allein und etwas darüber hinaus entspricht in etwa dem alten Ort.
Nach unserem ersten Aufenthalt hatten wir das Gefühl, den Einstieg in die Sprache besser zu meistern. Denkste. Erst jetzt sind wir wieder im lokalen Englisch angekommen. Helep heisst help, Offacadu wäre eine Avocado, Somorsa wird Samasa gechrieben und ist eine ausgebackene Köstlichkeit, deren Inhalt wir nicht kennen. Als man im Hotel mitbekam, dass wir mit den Kinder zusammen Essen, teilweise auch am Abend (mittags Posho mit Bohnen, abends Reis mit Bohnen manchmal noch etwas Sukuma weed), war man doch sehr erstaunt. Sie haben uns darum heute Montag unbedingt das Ugandische Nationalgericht kochen wollen - Matoke mit Beef dazu frische einheimische Avocados. Wie meist ist der Hauptbestandteil eines Essens nicht sehr schmackhaft dafür stark sättigend, aber in Kombination mit dem zarten Rindfleisch und der schmackhaften Sauce war es herrlich. PS: man gibt hier etwas Salz auf die Avocado .. mmmh.
Heute stand wieder Gelände entsteinen auf dem Programm. Wieder wunden wir tatkräftig unterstützt. Am Nachmittag haben wir alle Gebäude genau angeschaut und Mängel (in unseren Augen) notiert. Überall wo es um Sicherheit geht (ich mache keine SIBE Schulung oder Sitzung hier), muss etwas geändert werden. Mit Text und Bildern können wir das Team vor Ort auch in Abwesenheit auf die wichtigen Punkte hinweisen.
Jetzt hoffen wir auf eine ruhige Nacht. Denn in der letzten wurde in unserer unmittelbaren Nähe ein Todesfall ‚gefeiert‘. Nonstop Musik in beträchtlicher Lautstärke dazwischen einige gesprochene Worte (von beiden verstanden wir glücklicherweise nur Bahnhof) dauerten bis kurz bevor unser Wecker losging.
17. April 2025
Wir sind auf dem Weg zum Flughafen. Ereignisreiche und teils arbeitsintensive Tage liegen hinter uns. Wir haben etwas Swissness ins Heim gebracht. Die Mentalitäten unterscheiden sich grundlegend. Wenn zum Beispiel hier in Uganda etwas heute nicht gemacht werden kann, so findet sich in der näheren Zukunft sicher eine Gelegenheit dazu. Als erstes geht es um‘s eigene Wohl - Essen, Trinken, Schlafen, etwas zu arbeiten. Die Armut ist gross, und alles, was in der Nacht nicht sicher hinter Verschluss ist, wird gestohlen. Das gilt auch für Kinder. Wer es sich leisten kann, hat noch einige Hühner, Ziegen oder Kühe. Je weiter aus dem Zentrum, je einfacher ist es, diese zu halten. Aber auch auf den Strassen in Bugiri begegnen sie einem.
Wir können ihnen unsere Vorstellungen nicht einfach überstülpen. Sie können den Sinn hinter unseren Motiven nicht erkennen. Aber mit kleinen Inputs kann über die Jahre viel erreicht werden. Der Lebensrhythmus ist viel langsamer, es ist auch alles Handarbeit - Wasser muss geholt werden, Feuerholz zerlegt, Bohnen werden sortiert und eingeweicht, die Wäsche und das Geschirr von Hand gewaschen. Teils anstrengende Arbeiten bei grosser Hitze, wo man seine Kräfte einteilen muss. So ist es nicht weiter erstaunlich, dass Menschen, die aus diesen Regionen nach Europa fliehen, bei uns überfordert sind.
Im Heim herrscht fast schon heile Welt. Wir haben viel in die Umgebung investiert und so auch die Grundlage für die kommende Bepflanzung gelegt. Das Team unterstützte uns tatkräftig. Die Kinder haben ein wunderschönes neues Zuhause. Wenn man sich das Ganze noch begrünt vorstellt, dann ist es traumhaft. Aber das ist nur eine Seite der Medaille. Es gibt in Bugiri noch gegen 1000 Strassenkinder!! Und auch von den anderen können längst nicht alle die Schule besuchen.
Unsere Pläne haben dann doch noch eine Änderung erfahren. Stefan fühlte sich nicht wohl, Durchfall, Schüttelfrost und erhöhte Temperatur.. Um eine allfällige Malariaerkrankung auszuschliessen, machten wir einen Ausflug nach Tororo (50min Fahrzeit) ins beste Spital in der Region. Es wurde ein Bluttest gemacht, der dann auch negativ ausfiel. Das ganze kostete 3000 Uganda Schilling, umgerechnet 70 Rappen !! Dieser ‚Ausflug’ hat uns eine neue Region erschlossen. Weite Felder, einen Wald und Berge. Als wir den Wald durchquerten, sassen Paviane am Strassenrand.
Afrika verbindet man fast automatisch mit grossen Wildtieren - Elefanten, Löwen, Giraffen, halt im ‚Reich der wilden Tiere‘. Aber das gibt es hier nicht. Die Vögel, die es hat machen sich rar, und oft hört man sie nur aus den Bäumen. Es hat aber diverse kleinere Tiere. Schmetterlinge in herrlichen Farben, die sich aber nicht ablichten lassen wollten 😎. Heuschrecken die perfekt getarnt sind, aber wenn sie fliegen kommt ein fast schon knalliges Gelb der unteren Flügel zum Vorschein. Es soll aber auch Giftschlangen in nächster Umgebung haben und ein paar wenige haben sich auch schon auf‘s Gelände verirrt. Auch eine Wildkatze wurde auf dem Areal bereits gesichtet.
Gestern war der letzte gemeinsame Tag. Wir nahmen uns viel Zeit um nochmals miteinander auszutauschen. Das Eis war jetzt viel schneller gebrochen. Das ist ja auch der Sinn an unseren regelmässigen Besuchen. Zum Abschied sangen uns die Kinder noch ein Lied. Wir richteten noch ein paar Worte an alle, klatschen die Hände der Kinder ab und umarmten die Leiter herzlich.
Jetzt sitzen wir also im Auto und Edrine chauffiert uns wieder an den Flughafen. Genügend Zeitreserve einplanen ist das A und O. Darum sind wir schon um 6 Uhr abgefahren. Der Flug ist dann um 18:45 ab Entebbe. Es ist geplant noch einen Abstecher zu Alice zu machen. So können wir uns auch von ihr verabschieden und erfahren noch etwas zu ihrem Zustand. Wir dürfen wieder viele Eindrücke mit in die Schweiz nehmen. Etwas mehr Gelassenheit würde uns alleweil gut tun.
Dankbar erkennen wir wie Gott hier am Werk ist und zusammenfügt, was zusammengehört. Angefangen beim grossartigen Team welches die Kinder mit viel Liebe betreut. Dann die ‚wundersame‘ Verbindung in die Schweiz aus der der Verein entstand. Auch die vielen treuen Spender ohne die das gar nicht möglich wäre. Und auch in der Art und Weise wie der Ruf an uns erging war Gottes Handschrift deutlich zu erkennen. Es ist eine grosse Freude und Ehre Seine Hände und Füsse hier zu sein.
19. April 2025
Ein letztes Mal unsere Reise betreffend, melden wir uns bei euch. Wohlbehalten, glücklich und auch etwas erschöpft sind wir pünktlich in Zürich gelandet. Rahel mit Tochter Adina kamen uns abholen und führten uns bis vor die Türe.
In Uganda war ja noch ein kurzer Stop bei Alice geplant um auch sie nochmals zu sehen und mit ihr zu beten. Der erste Teil der Fahrt, weg vom Hotel, verlief reibungslos. Dann kam die neuralgische Kreuzung die uns letztes Mal 1.5 Stunden kostete. Auch dieses Mal war viel los, aber es dauerte nur knapp 30 Minuten. Dafür nahm dann der kurze Abstecher zu Alice zwei Stunden in Anspruch.
Alice freute sich uns nochmals zu sehen, was auf Gegenseitigkeit beruht. Auch durften wir bei dieser Gelegenheit einen Teil ihrer Familie kennen lernen. Das Positive ist, dass nicht, wie erst vermutet wurde, ein Wirbelkörper gebrochen ist, sondern eine Bandscheibe auf die Nerven drückt. Mit Medis ist sie mehr oder weniger schmerzfrei und soll in einer Woche nochmals zur Kontrolle. Wir konnten mit ihr beten und sie in ihrer Zuversicht auf Jesus stärken. Wir danken Gott, dass in Jesus die übernatürliche Heilung ist und erwarten auf positiven Bericht aus Bugiri.
Auf der Weiterfahrt meinte dann Edrine, unser Fahrer, dass der Stop and Go-Verkehr dem Fahrzeug nicht gut getan habe. Er bemerkte Leistungsprobleme und Schloss auf einen überhitzten Motor, auch wenn keine Warnanzeige darauf hindeutete. So musste er einige Male an den Strassenrand fahren und einige Minuten warten. In der Folge konnte er auch nicht mehr gleich schnell fahren. Es gab dann auch noch eine Baustelle bei der Einfahrt auf die Schnellstrasse um Kampala, wo von fünf Spuren auf eine einzelne verengt wurde. Trotz allem hat es dann immer noch für einen Essenshalt kurz vor dem Flughafen gereicht 😃
Bei den afrikanischen Flughafen-Formalitäten und Abläufen sind wir schon alte Hasen . Auch die riesige Warteschlange In Addis Abeba vor den
Security Checks konnte uns nicht einschüchtern. Nach Mailand hatten wir dann einen traumhaften Blick auf die frisch eingeschneiten Alpen. Was damit alles verbunden ist, konnten wir später der Presse entnehmen.
Jetzt bleibt uns noch, euch allen für euer Interesse an unseren Erlebnissen zu danken. Diese Gruppe bleibt weiter offen und wir werden euch informieren, wenn es das nächste Mal nach Bugiri geht und gerne unsere Erlebnisse mit euch teilen.
Allen ein wunderschönes Osterfest! Jesus ist auferstanden und lebt! Welche Freude und Hoffnung!
Herzlichi Grüess, eliane & stefan
